02.07.2021

Perfekte Paare - Unschlagbar leckere Kombinationen

Auf wundersame Weise passen manche Dinge und Menschen so zueinander, dass sie das „perfekte Paar“ ergeben. Auch beim Essen und Kochen gibt es diese perfekten Paare, die einfach unschlagbar sind, weil sie einfach jedes Mal wieder auf dem Teller zusammenspielen und diesen göttlichen Moment erzeugen!
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Auf wundersame Weise passen manche Dinge und Menschen so zueinander, dass sie in den Augen der anderen das „perfekte Paar“ ergeben. Woher dieses Gefühl kommt, lässt sich meistens nur schwer bestimmen. Bei Menschen liegt es wahrscheinlich an der Wellenlänge, die die beiden teilen. Sie harmonieren, verstärken ihre guten Eigenschaften und ergänzen einander, ohne jeweils etwas zu verlieren. Sie teilen einen Sinn für Humor, finden ineinander die Erfüllung oder sehen einfach perfekt zusammen aus: hell und dunkel, groß und groß, dick und dünn, jung und alt , jung und jung – es gibt keine Regel, sondern nur die eine richtige Konstellation, bei der der Funke überspringt und die Summe der beiden mehr ergibt als ihre Einzelteile addiert.

 

Unschlagbar leckere Kombinationen


Auch beim Essen und Kochen gibt es diese perfekten Paare, Kombinationen, die einfach unschlagbar sind, die nie aus der Mode kommen, weil sie einfach jedes Mal wieder auf dem Teller zusammenspielen und diesen göttlichen Moment erzeugen, den man nur mit genial, mmmh, so lecker stotternd umschreiben kann. Und diese Kombinationen funktionieren nicht nur für einen Menschen oder für zwei verstreute Sonderlinge, sondern in unterschiedlichen Ländern und Jahrzehnten.

Ein paar perfekte Paare stellen wir heute vor: für neue Kochideen, als sichere Bank in verschiedenen Umgebungen und als schnelle Nummer im Alltag.

 

Tomate und Basilikum forever

 

Tomate und Basilikum sind nicht nur strahlend komplementär rot und grün, sie schmecken frisch und passen immer. Nach intensiver Sonne schmecken beide, das süße, volle Tomatenaroma wird genial aufgefangen von der leicht scharfen Würzigkeit des Basilikums. Getrocknetes Basilikum an der Tomatensauce kannst du ganz am Anfang schon dazugeben, frische Basilikumblätter erst zum Schluss. Mit geröstetem Weißbrot und Tomaten-Balsamessig ein vollendeter Salat.

Kartoffeln und Rosmarin liefern den duftenden Beweis dafür, dass sich verschiedene Kulturen vertragen können und dabei zu Hochform auflaufen. Die Knolle aus Amerika und das mediterrane Nadelkraut gehen mit Olivenöl und Meersalz als Brautjungfern im Backofen eine Geschmacksehe ein, die in diesem Leben nicht mehr geschieden wird. Das weiche, erdige Aroma der Kartoffel bekommt mit dem Rosmarin ätherisch-luftige Akzente und Charakter. Kleine Zweige zwischen die Kartoffelschnitze legen. Auf dem Teller dann beiseite legen oder zerbröseln und mitessen.
 
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Geschmackspaare fürs Leben


Rhabarber und Estragon bilden ein Paar, das noch keinen Klassikerstatus errungen hat. Sollte es aber! Estragon ist in der französischen Küche sehr viel beliebter als bei uns und passt auch ganz großartig zu Kartoffeln. Mit der säuerlichen, prickelnd-fruchtigen Stange aber verbindet sich der eigenwillige Estragon auf eine überraschende Weise: Säure trifft auf Körper, Frühling auf Sommer, Luft auf Erde. Geschälte Stangen auf Backbleck legen, Estragonblättchen darüber, backen. Als Kuchenfüllung, als Dessert und zu Milchreis.

Gurke und Dill hielten schon in den Küchen unserer Großeltern wie Pech und Schwefel zusammen. Die Salatgurke gehört zur Familie der Kürbisgewächse, der feinblättige Dill stammt aus der Familie der Doldenblütler. Die beiden Familien kommen offenkundig so gut miteinander klar, dass Dill in manchen Gegenden auch Gurkenkraut genannt wird. In Schweden gehören Lachs und Dill zusammen, die leicht süßliche Frische der zarten Blättchen gibt aber gerade der stark wasserhaltigen Schlangengurke die perfekte würzige Tiefe. Zusammen machen sie auch im Tzatziki was her.

Brokkoli und Chili – wenn es sie zusammen nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Mit der pikanten, klaren Schärfe der getrockneten kleinen Chilischoten betritt der Brokkkoli (und nichts gegen Brokkoli, aber er kann ja schon etwas nach angenehmem Nichts schmecken, auch wenn die Fans das vehement abstreiten) eine neue geschmackliche Dimension. Auf einmal treten die feinen erdigen Aromen der Röschen deutlicher zutage, das etwas Montone bekommt Farbe und Spitzen. Brokkoliröschen in kochendem Salzwasser blanchieren, Cappellini zwei Minuten kochen. Das Gemüse mit Olivenöl unter die Pasta heben und tüchtig Chilischoten darüber mahlen.

Kürbis und Koriander sind ein Paar, das bei uns erst in den letzten Jahren zueinander gefunden hat. In der indischen Küche und in den Töpfen der Levante köcheln die beiden schon lange ihr Ding. Die gemahlenen Koriandersamen bringen Frische, Lebendigkeit und eine kleine runde Schärfe an den leicht behäbigen, aber aromastarken Kürbis.  Hokkaido waschen, zerteilen, Kerne entfernen. In etwas Öl anschmoren, mit Gemüsebrühe, Koriander köcheln, bis der Kürbis weich ist. Mit dem Zauberstab pürieren.
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