20.05.2022

Damit es gut wird auf dem Grill

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und man muss auch kein Meister sein, damit das Grillen Spaß bringt und die Stücke auch gelingen. Aber wenn man Fleisch und Fisch von guter Qualität einkauft, dann will man schließlich nicht, dass verkohlte, geschmacklose Schuhsohlen dabei herauskommen oder der Tofu außen schwarz und innen trocken wird.


Tipps für Fleisch, Fisch und Tofu 


Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und man muss auch kein Meister sein, damit das Grillen Spaß bringt und die Stücke auch gelingen. Aber wenn man Fleisch und Fisch von guter Qualität einkauft, dann will man schließlich nicht, dass verkohlte, geschmacklose Schuhsohlen dabei herauskommen oder der Tofu außen schwarz und innen trocken wird.

Lasst uns auf ein paar Basics für die Hauptsachen auf dem Grill schauen. 
 
 
 


Fleisch grillen – Die pure Lust

 
Beim Fleisch empfiehlt es sich, Bio-Qualität zu kaufen. Lieber ein bisschen weniger, aber dafür aus nachhaltiger, tiergerechter Aufzucht. Zarter und aromatischer werden Lamm und Rind, wenn du Steaks oder Koteletts vor dem Grillen marinierst. Gewürze brauchen Zeit, damit die Aromen in die Poren eindringen. Auf dem Grill verbrennen sie außen sonst nur. Gutes Olivenöl und Salz sind die Grundlage für jede Marinade. Großzügig kannst du mit Gewürzen und Kräutern umgehen: Pfeffer, Knoblauch, Rosmarin, Thymian sind Klassiker für dunkles Fleisch. Die richtige Mischung aus Schärfe und Süße, Würze und Aroma gelingt dir mit unserem Magic Spice BBQ-Rub – einer trockenen Gewürzkomposition, mit der du das Fleischstück auch einreiben kannst und mit Olivenöl beträufeln. Während der Ruhezeit sollte das Fleisch im Kühlschrank liegen. Ein Tipp: Nimm die guten Stücke rechtzeitig wieder aus der Kühlung. Es ist besser, wenn das Fleisch Raumtemperatur hat, wenn es auf den heißen (!) Grill kommt. Dass die Kohlen nicht mehr mit offener Flamme brennen dürfen, wenn ihr das Grillen startet, ist ja inzwischen Allgemeinwissen. Rot oder weiß glühend ist der optimale Zustand.

Grillwürste sind unkomplizierte Zeitgenossen. Einfach aus der Verpackung auf den Rost legen und häufiger drehen. Wir empfehlen die würzigen Merguez-Würstchen, die in Gesellschaft fruchtiger Saucen ganz wunderbar schmecken – Granatapfel-Balsamico ist der Hit!

Burger machen auch keine großen Mätzchen. Du kannst sie mit Fleisch oder auch vegetarisch zubereiten und recht scharf grillen. Ab und zu wenden! Fürs große Burger-Glück gibt es unsere Gourmet-Burger-Sauce mit weißem Trüffel. Sie macht einen schlichten Burger zur Delikatesse. Wer es schärfer mag: die Bio-Spicy-Burger-Sauce bringt die süß-scharfen Aromen von Tomaten, Chili, Zwiebeln und Ingwer mit.
 
 
 

Fisch und Meeresfrüchte – Meereslust auf dem Grill


Wenn du Fisch grillen möchtest, ist es sinnvoll das empfindliche Stück in Alufolie zu wickeln. Zum einen verbrennt die Außenhaut nicht so schnell und die Struktur des Fischfleischs ist vor dem Austrockenen geschützt, zum anderen kannst du Kräuter direkt auf den Fisch legen, ohne dass sie verbrennen. Dorade oder Rotbarben sind eine tolle Wahl, wenn du Füllungen ins Innere geben möchtest: frische Petersilie, Dill, Pfeffer und Zitronensalz und auch eine Scheibe Bio-Zitrone mit ein paar Tropfen Olivenöl einfüllen und mit der Alufolie ein lockeres Päckchen formen. Ist die Hitze hoch genug, reichen bei einem kleineren Fisch zehn Minuten, bis er zart ist. Filets, wie zum Beispiel Lachsfilets, lassen sich auch gut marinieren. Olivenöl, Dill und Salz heben die Eigenaromen des Fisches hervor.
Profis besitzen eine Fischgrillzange, mit der ein Filet gut über dem Feuer gewendet werden kann. Nichts schlimmer als ein wunderbar zarter Fisch, der elendig am Rost klebt. An der Stelle noch einmal die alte Hausfrauenweisheit: Vor dem Grillen die Stangen des Rostes mit einer aufgeschnittenen rohen Kartoffel einreiben. Hilft wirklich!

Scampi unbedingt marinieren – finden wir zumindest. Sie geben den Meeresfrüchten nicht nur starke Geschmacksakzente, sondern sorgen auch für eine saftige Konsistenz. Für die mediterrane Variante zum Olivenöl zerdrückte Knoblauchzehen, Thymian, Meersalz, Saft und Schale einer Bio-Limette und eine gute Prise Pfeffer geben. Nützlich sind für Scampi und Garnelen kleine Aluschalen zum Grillen. Mit frischem Baguette servieren. 

 

Tofu grillen – Die Vielfalt des Geschmacks


Tofu ist ein echter Alleskönner. Entscheidend für das Geschmackserlebnis ist die Marinade.

Klassisch asiatisch bereitest du eine Teriyaki-Marinade zu. Statt Olivenöl ist die Basis ein Sesamöl und die doppelte Menge an Sojasauce. Dazu reichlich Zucker, Knoblauch, geriebenen Ingwer und den Saft einer Orange geben. Je länger der Tofu in der Marinade liegt, desto intensiver werden die Aromen. Gern also schon am Abend vorher einlegen.

Natürlich kannst du ihm auch eine mediterrane Note geben: dafür Olivenöl mit Thymian und Oregano zum Marinieren mischen.

Zum Grillen die Tofustücke auf einen Holzspieß stecken – gern im Wechsel mit Paprika, Gemüsezwiebeln, Auberginen oder Kirschtomaten.

 
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